Stellungnahme zur Heizungsanlage im Oberen Tal

Veröffentlicht am 21.04.2020 in Ortsverein

Unter der Berücksichtigung der Interessen der Vereine und der Feuerwehr ist bei der Erstellung der Gesamtkonzeption für das Obere Tal der SPD wichtig, explizit darauf hinzuweisen, dass in die Planungen bereits zum jetzigen Zeitpunkt eine energieeffiziente und emissionsarme Heizungsanlage einbezogen wird.
Hierbei ist die Nutzung regenerativer Energien für uns unerlässlich. Wir verweisen an dieser Stelle auch auf die Einhaltung des Klimaschutzkonzeptes des GVV.

Es ist schwer ein System zu empfehlen, wenn noch nicht feststeht welches Ausmaß das Bauvorhaben am Ende haben wird.
Im Bereich der Gebäudetechnik gehören energetisch optimierte Konzepte zu den wichtigsten Voraussetzungen der Nachhaltigkeit. Ebenso müssen die Wirtschaftlichkeit und die Versorgungssicherheit gewährleistet sein.
Zur ökologisch und ökonomisch sinnvollen Begrenzung des Primärenergiebedarfs ist es unerlässlich, die Wärmedämmung und die Planung der Heizungsanlage frühzeitig, gleichzeitig und fachkundig durchzuführen. Nur so lassen sich die Gesamtkosten minimieren und die Energieeffizienz steigern. Zudem lässt sich bei dieser Vorgehensweise die Anlagentechnik effektiv in die Gebäude integrieren (beispielsweise durch den Einsatz von Wärmepumpen, Lüftungsanlagen, oder von regenerativen Energien wie Solarthermie und Photovoltaik etc.). Auch durch die Aufstellung der Anlagentechnik innerhalb der thermischen Gebäudehüllen lässt sich die Energieeffizienz steigern.
Bei der Bestimmung des Primärenergiebedarfs der Anlagentechnik ist es ratsam, die Energiekennwerte der tatsächlich verwendeten heiztechnischen Komponenten zu verwenden. Die Kennwerte der realen Produkte sind in den meisten Fällen günstiger als die der „Standard-Produkte", die beim vereinfachten Verfahren der Energieeinsparverordnung zugrunde gelegt sind. So lassen sich Baukosten senken, ohne dass zusätzliche Anlagenkosten entstehen. Dazu ist aber eine kompetente und frühzeitige Fachplanung der Anlage erforderlich.

In ausgewogen konstruierten, energieeffizienten Gebäuden stehen die Sparstrategie und die Gewinnstrategie unter Berücksichtigung der örtlichen Gegebenheiten im Gleichgewicht.