Willkommen bei der SPD in Schönau!

 

Unterwegs mit dem Nachtwächter Eugen Emig durch Eberbach

Nachdem die Mitglieder des Ortsvereins Eberbach im Jahr 2015 das Klosterstädtchen Schönau näher kennenlernten, machten sich nun die Mitglieder aus Schönau auf den Weg in die Stauferstadt Eberbach. Was es zwischen Haspelturm, Rosenturm, Blauen Hut und Pulverturm alles zu entdecken gibt, erzählte der Nachtwächter auf humoristische Art und Weise. Dabei vergaß er nicht, den Vortrag mit der einen oder anderen Legende / Anekdote zu würzen.

Auch verstand er es geschickt die Geschichte Eberbachs mit aktuellen Bezügen aus der Neuzeit zu spicken und dadurch immer wieder die Aufmerksamkeit seiner Zuhörer zu gewinnen. Wir Schönauer kennen nun auch den feinen Unterschied zwischen „Adventswasser“ und „Hochwasser“, ein wiederkehrendes Phänomen in der Stadt am Neckar.

Nach guten 2 Stunden Führung ging man zum gemütlichen Teil des Tages über und ließ den Besuch bei  interessanten Gesprächen ausklingen. Dabei kam natürlich auch die Politik nicht zu kurz und es wurden schon eifrig Zukunftspläne geschmiedet für die nächsten gemeinsamen Unternehmungen.

 

„Demokratie ist nicht selbstverständlich“ Angela Marquardt las in Wiesloch aus ihrem Buch „Vater, Mutter, Stasi“

Die Stühle in den neuen Räumlichkeiten der Buchhandlung Dörner waren bis auf den Platz belegt, als Angela Marquardt vergangenen Montag aus ihrem Buch „Vater, Mutter, Stasi“ las. Im Gespräch mit dem SPD-Bundestagsabgeordneten Lars Castellucci erzählte die Autorin des Bestsellers ihre spannende Lebensgeschichte.

Nach der Wende machte sie schnell Karriere und zog 1998 für die PDS in den Bundestag ein. 2002 sah sie sich plötzlich einer öffentlichen Hetzjagd ausgesetzt, denn Stasi-Akten legten offen, dass sie sich als Jugendliche zur Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Staatssicherheit verpflichtet hatte. Das Buch, so beschreibt es die Autorin, war für sie die Aufarbeitung ihrer eigenen Vergangenheit.

Angela Marquardt schilderte im Gespräch wie das System Stasi Jugendliche für seine Zwecke missbrauchte. „Durch meine Akten habe ich erfahren, dass die Stasi mein Leben bis zum Jahr 1995 vorgezeichnet hatte, inklusive meiner zukünftigen Abschlüsse und meiner Berufswahl“, erzählte die Autorin. Ohne es zu wissen, habe sie sich in einer Art Ausbildungsphase zur Stasioffizierin befunden. Der frühe Kontakt war dabei durch ihr Elternhaus zustande gekommen, in dem Stasi-Offiziere ein und aus gingen, die Marquardt aber nur als Freunde ihrer Eltern kannte. Gerade wegen ihrer Erfahrungen erinnert Angela Marquardt heute regelmäßig in Gesprächen mit jungen Menschen daran, dass Demokratie keine Selbstverständlichkeit ist, sondern vielmehr Bewusstsein und Einsatz verlangt.

Zu der Lesung hatten wie jedes Jahr Lars Castellucci, die Evangelische Kirchengemeinde Wiesloch, der Jüdisches Leben Kraichgau e.V., die Katholische Seelsorgeeinheit Wiesloch-Dielheim und die SPD Rhein-Neckar geladen, um des 9. November zu gedenken.

 

 

Lars Castellucci ist SPD-Bundestagskandidat im Wahlkreis Rhein-Neckar

96% der anwesenden Genossen/Genossinnen sprachen sich für den Abgeaordneten aus

Auf einer Nominierungskonferenz am 26. Oktober in Neckargemünd haben die SPD-Mitglieder im Wahlkreis Rhein-Neckar Lars Castellucci mit 95,83 Prozent ins Rennen um das Direktmandat für die Bundestagswahl 2017 geschickt.

Von insgesamt 120 anwesenden Mitgliedern haben sich bei zwei Enthaltungen 115 für den Bundestagsabgeordneten entschieden. Neben den SPD-Mitgliedern waren viele Interessierte und Unterstützer in die Aula der SRH gekommen. „Ich will in Berlin und hier im Wahlkreis weiter für ein gutes Zusammenleben arbeiten“, sagte Lars Castellucci in seiner Nominierungsrede. „Dazu brauche ich eure Unterstützung.“

Katarina Barley, die Generalsekretärin der SPD hatte in Ihrer Eröffnungsrede herausgestellt, dass es einen Unterschied macht, ob die SPD mitregiert oder nicht. Als Beispiele nannte Sie die abschlagsfreie Rente nach 45 Beitragsjahren, den Mindestlohn und die Verbesserungen für Alleinerziehende. „Kennt ihr ein Projekt, das die CDU in dieser Regierung umgesetzt hat?“, fragte sie die Genossinnen und Genossen und erntete lediglich Kopfschütteln.

Der Ortsverein Schönau gratuliert Lars Castellucci zu seiner Nominierung und freut sich auf weiterhin gute Zusammenarbeit.

 

Bundestagswahl: Neza Yildirim ist Genossin aus Leidenschaft

Bei ihrer Bewerbungsrede eroberte Nezaket Yildirim die Herzen der SPD-Mitglieder aus den beiden SPD-Kreisverbänden Rhein-Neckar und Karlsruhe-Land. Mit 95,5 Prozent der Stimmen wählten sie die Schwetzingerin zu ihrer Kandidatin für die Bundestagswahl 2017 im Spargelwahlkreis 278.

 

SPD: CDU-Leitantrag ist „durchsichtiges Manöver“

Breymaier: „Strobl macht den Seehofer – wie peinlich“

SPD-Landeschefin Leni Breymaier hat die auf Initiative des CDU-Landesvorsitzenden Strobl verschärften Passagen zur Asylpolitik im Leitantrag für den CDU-Bundesparteitag als „durchsichtiges Manöver“ kritisiert. „Das ist eine klassische Luftnummer: unwichtig, unnötig und unnütz.“

 

Leni Breymaier zum Ausgang der Präsidentschaftswahl in Österreich

"Erleichterter Seufzer an die österreichische Nachbarschaft. Das ist ein hoffnungsvolles Signal für ein gemeinsames Europa. Vielleicht hat durch die Trump-Wahl doch ein Nachdenken eingesetzt. Aber machen wir uns nichts vor: Das Ergebnis ist zwar klarer als erwartet, aber immer noch recht knapp. Wir müssen dem Friedensversprechen Europas endlich auch ein soziales Versprechen hinzufügen - und es auch umsetzen."

 

Für Zusammenhalt und Verlässlichkeit: SPD geht entschlossen ins Wahljahr 2017

Zu ihrem letzten Kreisparteitag kam die SPD Rhein-Neckar in der Leimener Aegidiushalle zusammen, in der wenige Wochen zuvor der SPD-Ortsverein St. Ilgen sein 125-jähriges Bestehen feiern durfte. „Es gibt gefährliche Strömungen in diesem Land, die wir überhaupt nicht wollen“, erklärte der SPD-Kreisvorsitzende Thomas Funk in seiner Begrüßung.

 

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